Truthahn, shoppen, Wintertrack und Winterbreak sind wohl die Stichwörter diese Beitrags :) Achso und natürlich viiiieeel essen.

Hallo meine Lieben,

ich habe mir gedacht, ich erzähle euch mal wieder, was ich hier so mache.  Fangen wir mal ganz chronologisch an. Ein paar Tage, nach meinem letzten Eintrag war dann Thanksgiving. Ich denke, davon hat so gut wie jeder schon mal, in einen der typischen ami Filme, etwas gehört. Der große gefüllte Truthahn mit ganz vielen Beilagen, den die ganze Familie dann zusammen isst. Ehrlich gesagt ist es auch ziemlich genau so. Wir sind zu der Schwester meiner Gastmutter gefahren und haben dort noch meine Gastoma und Gastopa getroffen. Das Essen ist wirklich der hammer!! Es war richtig lecker!! Alle zukünftigen USA Austauschschüler können sich da wirklich drauf freuen. Nach dem Essen, wurde dann der game Plan für den nächsten Tag gemacht- den Black Friday. Jedes Geschäft hat mega Rabatte und extra Angebote. Es ist so verrückt wie manche, größternteils weibliche,  Amerikaner hier Blut lecken und auf Schnäppchen Jagd gehen. Teilweise schlafen die Leute vor den Geschäften, um möglichst früh die heißbegehreten „big deals“ zu bekommen. Naja ehrlich gesagt wir, also meine Gastmutter, Gastoma, Titi ( Gasttante), wurden auch etwas verrückt. Also wie schon gesgat, an Thanksgiving haben wir uns durch alle Möglichen Angebotsheftchen gewühlt und angekringelt, was wir wo kaufen wollten. Danach haben wir beschlossen, in welcher Reihenfolge wir wo hingehen. Irgendwie fand ich das ganze aber etwas übertrieben und ironisch, den noch am selben Tag an dem man dankbar ist, für das was man hat, macht mein ein riesen Aufstand wie man am besten, mit möglichst wenig Geld, noch mehr bekommen kann. Aber naja nach dem alle Abmachungen für den nächsten Tag getroffen worden waren, sind wir heim. Denn am nächsten Morgen hieß es um vier austehen und um fünf standen wir im ersten Geschäft. Daraus entwickelte sich dann ein zwölf Stunden, 200 milen langer, mit vielen neue Sachen,  shopping Maratathon. Es hat richtig viel Spaß gemacht, aber am Abend war ich so müde, wie schon lange nicht mehr.
Nach der Thanksgiving break, hatte ich dann mein erstes Wintertrack practice. Die Mädels sind echt richtig lieb aber es ist auch wirklich anstrengend. Unsere Hauptcoach ist glücklicherweise nicht zu streng aber da sie die kurzdistanz Sprinter trainiert und ich lang distanz Läuferin bin, habe ich sie größtenteils gar nicht als Coach. Aber mein Coach ist zum Glück auch nicht so streng und er weiß echt so ziemlich alles übers laufen. Ich sage euch mal wie unser Training abläuft. Also zuerst laufen wir
-zwei Runden zum locker werden. Dann gibt es
-ca. eine halbe Stunde mobilitäts, koordinations und dynamik Übungen.(komplizierte Worte mit denen man dehnen beschreiben kann)  danach trennen sich kurzdistanz und langdistanz läuferinnen. Langdistanz laufen dann erst mal
-3-5 km danach fängt das Training an, das jeden Tag veschieden ist, aber  meistens so was wie
– 8x300m sprints oder so etwas schönes
– dann noch mal eine Runde zum auslaufen und anschließendes dehnen.
– Zum Schluss noch ein kleines Krafttraining (3×15 pushups, 3×15 sit ups und ganz schöne verschiedene Stützpositionen)

-An zwei Tagen der Woche, machen wir eine große Laufrunde, statt der kleinen und dafür keine Sprints. Statt dessen gehen wir danach noch 1h in den Kraft raum und machen ein workout.

Da unser Coach nicht so streng ist, machen  wir glücklicherweise nicht immer alles ganz genau so, aber meistens sind es nur kleine Abweichungen. An den kurzen Tagen, also die ohne gewichtsraum, warten ein paar andere Mädchen und ich immer noch in dem Raum von unsere Coach, auf den den Bus, das ist meistens recht lustig. So gegen sechs bin ich dann meistens daheim. An Regentage, trainieren wir in der Schule. Manchmal kommt mir das irgendwie etwas merkwürdig vor, die Gänge entlang zu sprinten. Aber es macht Spaß, an Spindten und Klassenräumen vorbei zu sprinten. Samstags und in den Ferien haben wir an einer sehr, sehr langen Brücke training, die das Festland mit einer Insel verbindet. Diese Brücke ist der Horror!! DIe Brücke geht auf und ab und auf und ab, aber die Aussicht aufs Meer, die frische Seeluft und vor Allem die verkürzten Trainingszeiten gleichen dass dann wieder einigermaßen aus.
Mitte Dezember hatte ich mein Choir Konzert aber darüber will ich jetzt gar nicht weiter berichten, jeder der mich kennt, kann sich ja vorstellen wie es war.
Ein Tag ist dann noch die Schule aus gefallen, da Schnee vorrausgesagt war, der aber nie kam. Und dann -endlich-  kam der lang ersehnte Ferienanfang. Ich habe noch die letzten christmas Einkäufe erledigt, war auf einer kleinen Weihnachtsfeier einer Freundinn und war viel am Faulenzen.
Heiligabend sind alle Verwandte gekommen und am 25. sind wir dann alle besuchen gegangen. Es gab gaaaaaannnz viel zu essen, viele Geschenke und ich habe die Zeit sehr, sehr genossen. Seit dem bin ich eigentlich wieder nur am Faulenzen und ab und zu muss ich halt laufen gehen aber größtenteils bin ich am essen, skypen, fernsehen und schlafen.

Ich schreibe euch dann wieder sobald es was neues gibt und wünsch euch allen noch erholsame Ferien und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Pauline

 

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Über pauline

Hallo Leute, ich heiße Pauline und bin 14 Jahre alt. Ich fliege im August für 10 Monate in die USA dort werde ich in einem kleinen Ort in der Nähe von Philadelphia wohnen. Aber dazu komme ich später nochmal. Ich werde bei einem Ehepaar leben und in die örtlich Highschool gehen. Hier berichte ich euch dann regelmäßig wie mein Alltag dort so ist und was ich so erlebe (Gutes wie nicht so Gutes). Aber bevor ich anfange zu erzählen, wie ich auf die Idee kam für zehn Monate weg zu gehen und meine Familie und Freunde zu Hause zu lassen, muss ich euch noch sagen, dass meine Rechtschreibung und Zeichensetzung schrecklich sind. Also bitte überlest die Fehler einfach :).

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