Meine Gasteltern

Hallo Leute,

eines Nachmittags kam ich im März 2013 nach Hause und entdeckte den Brief von Ayusa. Es war meine Gastfamilie. Die erste Begeisterung hielt sich in Grenzen, jetzt wurde die ganze Sache 10 Monate wegzufahren konkret, sogar sehr konkret. Ich wurde plötzlich wahnsinnig unsicher, ob ich zu der Gastfamilie wollte und ob ich überhaupt  weg wollte. Ich begann mich zu fragen, ob ich eigentlich verrückt sei einfach so irgendwo hinzufliegen, meine Familie, meine Freunde und mein normales Leben für eine, für  mich relativ lange, Zeit zu verlassen. Meine Gastfamilie (Ein Ehepaar, meine hostmom ist Kassierin und mein  hostdad medical recorder fragt mich nicht was das ist.)  war das komplette Gegenteil von mir. Das dachte ich jedenfalls zu diesem Zeitpunkt. Jetzt begannen Stimmungsschwankungen zwischen ja ich will unbedingt in die USA und Nein ich will einfach zu Hause bleiben. Die Stimmungsschwankungen in der tiefsten Pubertät sind dagegen gar nichts und da spreche ich wohl aus Erfahrung 😀 . In dieser zeit half mir mein Klassenlehrer sehr der auch eine Zeit in den USA verbracht hat. Ein ganz großes Danke an ihn 🙂 . Außerdem habe ich mich im nachhinein hier auch von Ayusa gut betreut gefühlt. Ich befasste mich länger mit meiner Gastfamilie und merkte, dass sie eigentlich echt gut zu sein scheint. Das Ehepaar engagiert sich sehr und ist ziemlich aktiv in ihrem Umfeld, sie haben eine Katze, ein schönes kleines Haus in einem kleinen Ort, in der Nähe von Philadelphia und 30 miles weg vom Meer. Außerdem hat mir meine Schule mit 2500 Schülern und viele Sport- und Freizeitangeboten gefallen. Ich nahm Kontakt mit meiner Familie auf, sie antworteten mir relativ schnell und sie wirkten sehr nett auf mich. Seit diesem Zeitpunkt freue ich mich wirklich sehr auf mein Austauschjahr auch wenn ich mich immer noch manchmal frage, ob ich verrückt bin. Auch wenn mir von viele gesagt wurde, es ist gut mit seiner Gastfamilie zu telefonieren habe ich mich dagegen entschieden weil, ich es jetzt einfach auf mich zu kommen lasse und auch aus ein bisschen aus Angst sie am Telefon nicht zu verstehen. Aber dieser Angst stelle ich mich jetzt nicht. Jetzt  seid ihr so ziemlich auf dem Stand auf dem ich auch bin ich schreibe ich euch dann, sobald ich was neues höre.

P.S An alle Familien die sich als Gastfamilien berwerben wollen, nehmt ein vorteilhaftes Foto. Das verhindert Missverständnisse.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Vorbereitung von pauline. Permanenter Link des Eintrags.

Über pauline

Hallo Leute, ich heiße Pauline und bin 14 Jahre alt. Ich fliege im August für 10 Monate in die USA dort werde ich in einem kleinen Ort in der Nähe von Philadelphia wohnen. Aber dazu komme ich später nochmal. Ich werde bei einem Ehepaar leben und in die örtlich Highschool gehen. Hier berichte ich euch dann regelmäßig wie mein Alltag dort so ist und was ich so erlebe (Gutes wie nicht so Gutes). Aber bevor ich anfange zu erzählen, wie ich auf die Idee kam für zehn Monate weg zu gehen und meine Familie und Freunde zu Hause zu lassen, muss ich euch noch sagen, dass meine Rechtschreibung und Zeichensetzung schrecklich sind. Also bitte überlest die Fehler einfach :).

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