Jingle Bells, Jingle Bells, Jingle all the way…

Hallo ihr Lieben,

Also zuerst einmal tut es mir wirklich Leid, dass ich mich solange nicht mehr gemeldet habe. Und ich kann nicht mal die Ausrede benutzen, dass ich zu wenig Zeit habe, da die Fußball saison jetzt zu ende ist und der November eher sehr ruhig verläuft.

Also seit dem Hero Walk ist schon eine ganze Weile vergangen. Es hat eigentlich recht Spaß gemacht und es war wirklich warm. Das kann man jetzt definitv nicht mehr sagen. Vor kurzem hat es sogar richtig geschneit, als ich in der Schule saß. Aber seit Anfang Oktober hat es nicht nur 20° C runtergekühlt, sondern es ist auch viel passiert. Ich versuche mich jetzt mal auf die Hauptsachen zu konzentrieren.

Den gesamten Oktober und Anfang November hatte ich noch jeden tag Fußball training oder ein Spiel. Ich habe es irgendwann aufgegeben zu versuchen, mich an das Spiel von JV girls soccer zu gewöhnen. Generell ist die einzige Richtung in die der Ball gehen darf, vorwärts, also soll man (laut unserem Coach) lieber durch eine Mauer von Gegenspielerinnen durchkommen, als den Ball nach hinten abzuspielen. Das gesamte Spiel sollte mit am besten „one touch“ also mit einer Berührung gespielt werden. Mehr als drei Berührungen gehen aber auf keinen Fall, egal wie viel Platz man hat. Und noch viele andere Dinge die ich nicht so ganz verstanden habe. Aber jetzt ist die Saison ja sowieso rum. Im gesamten hat es aber schon wirklich Spaß gemacht, vor Allem weil ich viele Mädchen kennen gelernt habe und immer was zu tun hatte.

Mitte Oktober hatten wir eine Harvest Party von der Church, das war richtig lustig . Wir hatten so ein großen, aufblasbaren Hindernis Parkour, man konnte Kürbisse anmalen und noch ganz viele andere Sachen, vor Allem aber für kleinere Kinder. Aber jeder der mich kennt, weiß dass ich es nicht so genau nehme, wenn auf der Hüpfburg nur für Kinder unter 10 Jahren steht. Ich bin geschätze hundertausend Mal durch den Hinderniss Lauf, habe mir meine Knie auf der mega großen aufblasbaren Rutsche aufgeschürft und natürlich auch ein Kürbis angemalt. Das alles habe ich mit Harrys Austauschschülerin aus Korea, Emily gemacht. Es gab auch so ein Traktor der hinten ein Anhänger, gefüllt mit Heu hatte. Zuerst hat eine Art Jugendgruppenleiter uns damit „entführt“ also ist auf dir offene Straße gefahren und hat nicht umgedreht. Letzendlich endete es in einer rießen Heuschlacht mitten auf er Straße. Danach durfte ich den Traktor mit den ganzen Kinder hinten drin fahren, dazu sag ich jetzt einfach mal nicht mehr außer, dass die Kleinen ganz schön durchgeschüttelt und rüttelt wurden, und froh warn als sie nach der Fahrt aussteigen durften.

Die nächste Woche hatten wir dann Pep rally in der Schule, da hatte dann die gesamte Schule nur halbtags und danach sind alle Sportteams auf das Football feld gegangen und alle anderen Schüler auf die Tribüne, jedes Team hat dann einen Tanz vorgetanzt (den wir vorher im Training mit viel Nervenaufwand eingeübt haben). Am Ende wurde dann das Jungs Fußballteam für den besten Tanz gekürt. An sich hat es einfach richtig viel Spaß gemacht und das ist auf jeden Fall eine Sache, die eine Bereicherung für deutsche Schulen wäre, wenn sie es übernehmen würde. An sich gab es zwischen den Tänzen Programm, also zum Beispiel wurde ein Lehrer „gepied“ also ein Kuchen ins Gesicht gerieben und das Geld, das durch die Abstimmung eingenommen wurde ist an einen guten Zweck gegangen. An dem Wochenende haben Emily, mom, dad und ich dann Jack-o-lanterns gemacht also Kürbise ausgehölt und Gesichter reingeschnitzt. Abgesehen, davon dass es eine riesen Sauerei war, hat es echt Spaß gemacht und es  sind schöne Kürbise rausgekommen.

Und dann kam der, von vielen solange ersehnte, Tag: Halloween. Kurzfristig bin ich dann doch noch Trick or Treat gegangen. Und das war die beste Entscheidung überhaupt. Mit einer Gruppe von ca. 8 Mädchen sind wir los gezogen  ( Nein, hier ist man dazu nicht zu alt) Überall waren Leute auf der Straße, die Menschen saßen an einem Lagerfeuern vor den Türen und haben Süßigkeiten verteilt, viele haben auch verkleidet Süßigkeiten ausgeteilt. Es war echt lustig… – bis ein Mädchen gegen Ende des Abends gesagt hat: schaut mal das Haus sieht gut aus lasst uns nochmal zum Abschluss dahin gehen. Dieser Satz hat mir so ungefähr ein Herzaussetzer gebracht. Also, schon als wir zu dem Haus gelaufen sind, lag eine verkleidete Kreatur im Gebüsch und ist rausgesprungen, als wir vorbei gelaufen sind. Aber der richtige Terror fing erst an, als wir durch das Gartentor gegangen sind. Menschen die plötzlich neben dir vom Baum springen, irgendwelche ekelgestalten die dir auf dem Boden hinterher kriechen und dich nicht ein Schritt gehen lassen und noch soo viele andere Sachen. Ich bin ja definitv kein laut kreisch, ängstlichrs Mädchen aber nach diesem Horrortrip der eine gefühlte Stunde ging (in echt schätzungsweise um die 3 Minuten) war ich komplett nass geschwitzt, heiser und meine Finger völlig verkrampft. Aber was tut man nicht alles für Süßigkeiten. Und die Familie, die das gemacht hat, hatte mit mir auch so ihren Spaß. Auf dem Rückweg kamen ein paar von den super schlauen Mädels auf die Idee, dass ich unbedingt nochmal durch sowas müsse und haben mich zu einem anderen Haus geführt, das nicht nur einen kleinen Vorgarten hatte durch den man durch musste. Nein gleich einen ganzen kleinen Wald. Das war aber mehr Psycho Horror als das Haus davor. Denn in diesem Wald ist zwar ab und zu mal ne Kreatur aus dem Gebüsch gesprungen, aber ansonsten ist nicht so viel passiert. Das schlimme war nur, dass es komplett dunkel war und es einfach die mega Psycho Tour war.

Okay wie gesagt der November war etwas ruhiger. Relativ viel Schule, das letzte Soccer game, das Fußball Banquet, dass noch mal ein sehr schöner Abschluss mit dem Team war, dem ersten Schnee. Und gestern sind wir mit der Youth group Ice Skaten gegangen, das war echt lustig. Und auf dem Heimweg habe ich gelernt warum manche Leute Piepser im Auto haben, die angehen sobald ein Streifenwagen in der Nähe ist.

So der Beitrag heißt ja Jingle bells, JIngle …. . Und das hat auch einen Grund, denn hier hat jetzt die Weihnachtszeit angefangen, die Häuser leuchten bunt, mom war schon weg zum christmas shopping und sitzt jetzt im Wohnzimmer in einem riesen Berg aus Papier und Geschenken und packt alles ein. Die Kirchenmusik CD im Auto wurde gegen eine Weihnachtsmusik CD eingetauscht. Im Fernsehen laufen Weihnachtsshows Tag und Nacht rauf und runter, in den Geschäften ist überall nur „Merry Christmas“ zu lesen und ich mitten drin. Ich freue mich schon richtig auf Christmas und wenn dann die Weihnachtszeit offiziell nach Thanksgiving (Das jetzt nächsten Donnerstag ist und danach am black friday shoppen!) anfängt. Aber natürlich hätte ich auch nichts dagegen heute gemütlich zur Eröffnung über den Weihnachtsmarkt in Freiburg zu schlendern. Aber nächstes Jahr wieder. Jetzt geniese ich es hier richtiges, amerikanisches christmas zu erleben. Ab Dezember fängt dann auch die Wintertrack saison an, das wird bestimmt richtig kalt und viel arbeit aber ich freue mich auch schon sehr darauf endlich wieder mehr an der frischen Luft zu sein. Ich geniese hier wirklich jeden Atemzug der nicht aus der Klimaanlage kommt.

Ich habe jetzt übrigens Twitter, und bald Instagram und Vine also wer die Sachen haben will soll mir einfach auf Facebook oder so schreiben. Und alle die Bilder sehen wollen sollen einfach in die Bilder gruppe im Facebook kommen. Oder mir eine Mail schreiben.
Extra liebe Grüße an Oma und Opa, ihr seid wahrscheinlich wieder die ersten die das hier lest.
Der Beitrag wurde jetzt echt lange. Ich versuche nächstes mal früher zu schreiben.

Bis  bald,

Pauline

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in USA von pauline. Permanenter Link des Eintrags.

Über pauline

Hallo Leute, ich heiße Pauline und bin 14 Jahre alt. Ich fliege im August für 10 Monate in die USA dort werde ich in einem kleinen Ort in der Nähe von Philadelphia wohnen. Aber dazu komme ich später nochmal. Ich werde bei einem Ehepaar leben und in die örtlich Highschool gehen. Hier berichte ich euch dann regelmäßig wie mein Alltag dort so ist und was ich so erlebe (Gutes wie nicht so Gutes). Aber bevor ich anfange zu erzählen, wie ich auf die Idee kam für zehn Monate weg zu gehen und meine Familie und Freunde zu Hause zu lassen, muss ich euch noch sagen, dass meine Rechtschreibung und Zeichensetzung schrecklich sind. Also bitte überlest die Fehler einfach :).

2 Gedanken zu „Jingle Bells, Jingle Bells, Jingle all the way…

Schreibe einen Kommentar